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Januar 2012 – Windkraft wie am Fließband!
Oder wie wir täglich mit 20 Fahrzeugen den Windpark beliefern.
Während zu Beginn eines neuen Jahres die Arbeit meistens erst langsam wieder „Fahrt“ aufnimmt, galt es Anfang Januar für unsere rumänische Niederlassung die letzten Anlagenteile zweier Windparks anzuliefern. Schließlich war man seit über 2 Monaten schon durchgehend für diese Projekte im Einsatz.
Fangen wir jedoch erst einmal vorne an: In den ersten Septemberwochen erhielten wir den Auftrag, die Transporte für zwei große Windparks durchzuführen. Im Hafen Midia, am Schwarzen Meer gelegen, sollten die einzelnen Anlagenteile ankommen und von dort zu den Windparks nach Fantanele sowie Cogealac gebracht werden, welche beide circa 40 km vom Hafen entfernt lagen.
Da die Strecke aufgrund vieler Transporte aus dem Hafen heraus bei unseren rumänischen Kollegen bekannt war, musste die geplante Route nur noch einmal abgefahren werden um eventuelle, kurzfristig eingerichtete Baustellen auszuschließen. Danach konnten direkt die Genehmigungen beantragt werden.
Das Hauptaugenmerk in der Vorbereitungsphase galt dieses Mal ganz klar der Fahrzeugeinteilung. Insgesamt wurden täglich 20 Fahrzeuge benötigt, die durchgehend für die beiden Windparks über 2 Monate im Einsatz sein sollten. Wäre dies nicht im Vorfeld genaustens geplant worden, hätte es zu einem Chaos im Hafen und zu verspäteten Ankünften in den Windparks geführt.
Nach 1 ½ Monaten Vorbereitungszeit konnten die beiden Projekte dann endlich beginnen. Ende Oktober legten die ersten Schiffe in Midia im Hafen an und unsere Fahrzeuge konnten beladen werden. Dabei setzten wir insgesamt folgende Technik ein:
4-Achs Zugmaschinen mit verschiedenen Kesselbrücken 3-Achs Zugmaschinen mit 3+4 Turmadaptern 3-Achs Zugmaschinen mit 4-Achs Semitiefladern 4-Achs Zugmaschinen mit 8-Achs Semitiefladern 3-fach teleskopierbare Telesattel mit 3-Achs Zugmaschinen
Nur durch die hohe Anzahl an Fahrzeugen von täglich 20 Stück konnten wir so die beiden Windparks planmäßig erreichen und den Aufbau „just-in-time“ anliefern. Insgesamt handelte es sich bei diesen beiden Projekten schließlich um 15 Anlagen für Fantanele sowie nochmals 20 Anlagen für Cogealac. Weiterhin war es besonders wichtig, täglich die verschiedensten Lkw zu stellen. Nur so konnten die Anlagen nach und nach aufgebaut werden. Denn aufgrund der verschiedenen Komponenten der Windkraftanlage mussten wir natürlich auch unterschiedliche Fahrzeuge stellen. So besaßen die Einzelteile folgende Abmessungen:
Turm 1 – 12,0 x 4,3 x 4,3m - 55,8 to Turm 2 – 15,0 x 4,3 x 4,3m - 55,0 to Turm 3 - 20,6 x 4,3 x 4,3m – 53,0 to Turm 4 – 24,0 x 4,3x 4,3m – 46,0 to Turm 5 - 24,4 x 4,3 x 4,3m – 35,0 to Nabe – 4,0 x 3,4 x 3,1m – 16 to. Maschinenhaus - 11,3 x 4,3 x 3,8m – 84,0 to Flügel je 49,0m lang
Ohne zwischen Weihnachten und Neujahr Pause gemacht zu haben, war es dann Mitte Januar soweit. Nach über hunderten Transporten konnte endlich die letzte Anlagenkomponente in den Windpark gebracht werden, wo sich schon bald 35 neue Anlagen im Wind drehen werden.
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